Fortbildungsprogramm

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Informationen zur Veranstaltung


5 Qualifikationserweiterungen (Zertifikatskurse)Zertifikatskurs Technik - Sek. I
H, F, R, PS, SK, GE, GM, FW, GY, WBK, SfKSchulexterne Fortbildung

Zertifikatskurs Technik in der Förderschule und im Gemeinsamen Lernen 20/21

Nummer: E-20/21-37-1.6-0197.

Der Zertifikatskurs „Technikunterricht in der Förderschule“ richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer, die in einer Förderschule oder in einer Regelschule (SEK I) tätig sind. Die Inhalte der Veranstaltung berücksichtigen die Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten und die Lebenssituationen von Schülerinnen und Schülern mit eingeschränkten Chancen und besonderen Problemlagen in einem zukünftigen Berufsleben.

Der Kurs vermittelt Themen und Inhalte eines auch auf Schülerinnen und Schüler mit besonderem und/ oder sonderpädagogischem Förderbedarf ausgerichteten Technikunterrichts in einer heterogenen Lerngruppe. Dabei stehen didaktisch–methodische Qualifikationserweiterungen der Lehrkräfte neben der praxisorientierten Entwicklung von Fertigkeiten und Fähigkeiten im Umgang mit verschiedenen Werkstoffen. Im großen Umfang werden notwendige handwerkliche Grundfertigkeiten vermittelt.

Handwerkliche Vorkenntnisse sind grundsätzlich nicht notwendig – eine Affinität zur praxisorientierten Arbeit mit verschiedenen Werkstoffen aber wünschenswert.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen zum Umgang und Einsatz von Maschinen bereit sein: Teil der Veranstaltung ist auch das Erlangen von verschiedenen „Maschinenscheinen“ in den Bereichen „Holz“, Metall“ und „Kunststoff“.

Zum Erlangen des Zertifikates „Sicherer Umgang mit Maschinen, Werkstoffen und tech. Einrichtungen“ sind fünf zusätzliche Fortbildungstage im Verlaufe des Kursjahres vorgesehen. Der Zeitpunkt wird im Kurs bekannt gegeben – zu einem ersten Block (Mo, Di, Mi) wird im ersten Quartal des Kurses eingeladen.

 

Im Kurs werden folgende Themenbereiche im Hinblick auf Technikunterricht berücksichtigt:

 

Technische (handwerkliche) Grundfertigkeiten:     

• In unterschiedlichen Handlungsfeldern mit unterschiedlichen Werkzeugen, Materialien und Maschinen (Holz-, Metall-, Kunststoff- und Elektrotechnik) umgehen und sachgerecht handhaben.

Handwerklich-technische Grundlagen:

• Exemplarische Tätigkeiten, die typisch für den Umgang mit Werkverfahren und Werkstoffen in Handwerk und Industrie sind.

• Grundlagen der Arbeitsplanung und –vorbereitung sowie technisches Zeichnen, Werkanalyse, Werkstoffkunde, Arbeitsbewertung und Leistungsdokumentation.

• Sicherheitstechnik und –erziehung (Maschinenschein, Gefahrstoffverordnung und andere Sicherheitsvorschriften)

Fachwissenschaftliche Grundlagen:

• Grundwissen, Instrumental- und Regelwissen ausgewählter Bereiche des Technikunterrichts und Fachdidaktik des Technikunterrichtes

Sonderpädagogische Grundlagen:

• Sach- und Fachstruktur, Inhalte, Methoden und Zielsetzungen des Faches Technik unter besonderer Berücksichtigung förderpädagogischer Methoden und Zielsetzungen. Dieses impliziert das Bekanntmachen von Unterstützungssystemen wie handicaporientierten Hilfsmitteln/ Hilfestellungen und entsprechend orientierten Arbeitsweisen und Arbeitsabläufen. Ebenso findet die Gestaltung von individuellen, differenzierten Lernangeboten, die Arbeit mit heterogenen Lerngruppen bis hin zur Inklusion Berücksichtigung.

• Thematisiert werden auch die Möglichkeiten und Grenzen der Integration von Schülerinnen und Schülern mit umfangreichem Förderbedarf in technische Handlungsabläufe und ein zukünftiges Berufsleben.

 


Termin(e):Di, 18.08.2020, 9:00 Uhr - Di, 24.08.2021, 16:00 Uhr

Der Kurs findet am jeweils gleichen Wochentag über das gesamte Schuljahr statt.
Albert-Schweitzer-Schule
Manfred-von-Richthofen-Str. 49, 48145 Münster
Adressatinnen und Adressaten:

vorzugsweise Lehrerinnen und Lehrer an Schulen des gemeinsamen Lernens (z.B. Förder-, Haupt-, Real-, Sekundar-, Gesamtschulen und weitere Schulen im Gemeinsamen Lernen), die das Fach Technik ohne Lehrbefähigung unterrichten oder unterrichten wollen.

Bearbeitung:Christian Potente, EMail: christian.potente@brms.nrw.de
Betreuung:Manfred Schubert (Dez. 46), EMail: manfred.schubert@brms.nrw.de
Meldeschluss:Fr, 13.03.2020

Für alle Maßnahmen gilt:

    Die Teilnahme an einem Zertifikatskurs zur Erlangung einer Unterrichtserlaubnis setzt zwingend eine Lehramtsbefähigung (2. Staatsexamen) der jeweiligen Schulstufe voraus!

  • Eine Anmeldung ist ausschließlich über dieses Online-Portal möglich.
  • Meldeschluss für alle Zertifikatskurse: 13.03.2020
  • Im Sinne einer sparsamen Haushaltsführung wird die Bildung einer Fahrgemeinschaft erwartet, wenn diese zu keiner unzumutbaren Verlängerung der Fahrzeit der beteiligten Lehrkräfte führt. Die Bildung der Fahrgemeinschaften ist die Voraussetzung für das Aufrechterhalten unserer vielfältigen Fortbildungsangebote. Die Absprache zur Bildung von Fahrgemeinschaften treffen Sie mit den anderen Fortbildungsteilnehmerinnen und -teilnehmern in der 1. Sitzung.
  • Es können nur Anmeldungen von Lehrkräften angenommen werden, die sich in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis mit dem Land NRW oder einem staatlich anerkannten Ersatzschulträger befinden und über eine Lehrbefähigung für ein Lehramt bzw. eine entsprechende Anerkennung verfügen.
  • Für die Dauer der Teilnahme am Zertifikatskurs wird Lehrkräften der Schulformen Grund-, Förder-, Haupt- und Realschule eine wöchentliche Unterrichtsentlastung im Umfang von fünf Stunden gewährt, Lehrkräften der Schulformen Gymnasium, Gesamtschule, Gemeinschaftsschule, Sekundarschule, Primusschule, Berufskolleg und Weiterbildungskolleg im Umfang von vier Stunden.
  • Diese Entlastung wird für die Schule nicht bedarfserhöhend wirksam. Die Verrechnung erfolgt unter dem ASD-Schlüssel 970. Die Anrechnung auf die Unterrichtsverpflichtung ist so zu regeln, dass am Fortbildungstag die Unterrichtsverpflichtung entfällt.
  • Eine regelmäßige Teilnahme (mindestens 80% der Gesamtkurszeit) und eine qualifizierte Mitarbeit werden vorausgesetzt. Am Ende des Kurses wird ein Zertifikat ausgestellt, verbunden mit einer Unterrichtserlaubnis für die kursrelevante Schulstufe.

Die Erstattung der Fahrtkosten von Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus öffentlichen Schulen an Zertifikatskursen (1 Tag pro Woche über die gesamte Dauer der Fortbildung, in der Regel ein Schulhalbjahr oder ein ganzes Schuljahr) erfolgt nach den Bestimmungen des § 6 Abs. 7 der Trennungsentschädigungsverordnung NRW (TEVO NW) in Verbindung mit den Bestimmungen des Landesreisekostengesetzes.

Teilnehmende Lehrkräfte privater Schulen rechnen ihre Fahrtkosten bei ihrem Schulträger ab.

Bitte beachten Sie, dass die An- und Abreise vorrangig mit öffentlichen Verkehrsmitteln erfolgen sollte.

Bei der Fahrt mit dem eigenen PKW wird gem. § 6 Abs. 2 LRKG die „kleine Wegstreckenentschädigung“ gewährt. Eine Erstattung von Parkgebühren ist nicht möglich.

Bei der Bildung von Fahrgemeinschaften werden triftige Gründe für die PKW-Fahrt anerkannt. Die Erstattung der Kilometerentschädigung erfolgt dann nach § 6 Abs. 1 LRKG mit der Folge der Erstattung eventuell anfallender Parkgebühren.

Sofern andere triftige Gründe für die PKW-Fahrt vorliegen sollten, werden die Lehrkräfte gebeten, diese ausführlich auf dem Reisekostenerstattungsantrag zu begründen.

Moderation:Timo Rautenberg, Albert-Schweitzer-Schule, Münster
Joachim Schriegel, Albert-Schweitzer-Schule, Münster
Stichwörter:11 Zertifikatskurse in einem Fach (ZK)

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