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3 LeitungsfortbildungKollegiale Fallberatung
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Kollegiale Fallberatung

Nummer: E-20/21-04-1.2-0045.

Kollegiale Fallberatung ist ein Beratungsformat, das mit relativ geringem Aufwand erlernbar ist, in einer Gruppe durchgeführt wird und effektiv zur Klärung individueller beruflicher Problemstellungen beitragen kann.

 

Das Ziel liegt darin, im Rahmen einer Gruppenberatung in der die jeweilige Fallgeberin / der jeweilige Fallgeber ihre / seine Perspektive zur Verfügung stellt, zu einem erweiterten Blick auf die konkrete Problemsituation zu verhelfen und zu klärenden Einsichten zu gelangen.


Dabei geht es nicht um das Finden einer ‚schnellen‘ Lösung, sondern ein besseres Verstehen der Problemsituation und eine größere Klarheit über die eigenen Handlungsoptionen. Der Grundgedanke eines solchen Verständnisses von kollegialer Beratung liegt darin, dass das Reflektieren und der Erkenntnisgewinn in der Beratung förderlich für die professionelle Weiterentwicklung sind und somit auch einen Gewinn für zukünftige Problemsituationen bringen. Eine starke Lösungsorientierung hingegen führt bestenfalls zu einem erfolgreichen Handeln in der einen konkreten Situation, verschafft aber keine nennenswerten Erkenntnisgewinne.

 

In einer Fallberatungsgruppe sind alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowohl Geberin/ Geber eigener Fälle als auch Beraterinnen und Berater für die Fälle der Anderen. Der jeweilige Beratungsprozess erfolgt in einer sehr strukturierten Form im Wechselspiel zwischen der Fallgeberin/ dem Fallgeber und der Beratungsgruppe.

 

Das konkrete Fortbildungsangebot besteht darin, solch eine Fallberatungsgruppe einzurichten, die über 5 Beratungstreffen von einer geschulten Schulleiterin / einem geschulten Schulleiter angeleitet wird. Im Rahmen dieser 5 Treffen finden die Beratungsprozesse nach einem strukturierten Ablauf statt. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen den Ablauf kennen und üben ihn in der Durchführung der Beratung ein.

Wünschenswert ist dabei, dass die Gruppe auch nach Beendigung der 5 angeleiteten Treffen fortbesteht. Sie könnte dann für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Netzwerk darstellen, durch das sie Beratung und Unterstützung für problematische Situationen in ihrem Leitungshandeln bekommen können. Dabei kann das Konzept der kollegialen Fallberatung als professionelles Instrument für eine effektive Beratung und Unterstützung innerhalb der Gruppe dienen.

 

Somit bezieht sich die Fortbildung zur kollegialen Fallberatung insgesamt auf folgende Bereiche:

 

·           Bearbeiten von Problemstellungen im eigenen beruflichen Kontext

·           Weiterentwicklung der Leitungskompetenzen und Handlungsmöglichkeiten

·           Erweiterung der Beratungskompetenzen

·           Bildung eines Netzwerks zur Unterstützung der eigenen Leitungstätigkeit

 


Termin(e):Die Gruppen werden regional eingerichtet, sobald eine Gruppengröße von 6 Teilnehmerinnen/Teilnehmern erreicht ist. Auf Wunsch werden Gruppen für weibliche Führungskräfte eingerichtet.

Absprachen bzgl. Treffpunkt/Zeitrahmen, an einem Unterrichtstag in der Zeit bis 16:00 Uhr, erfolgen über die Fallberaterin/ den Fallberater.
Adressatinnen/Adressaten:

Schulleitungsmitglieder

Bearbeitung:Manfred Meyer (Dez. 46), EMail: manfred.meyer@brms.nrw.de
Betreuung:Christina Braun (Dez. 46), EMail: christina.braun@brms.nrw.de
Meldeschluss:Einrichtung einer Gruppe sobald die Mindestteilnehmerzahl erreicht ist.

Stichwörter:
10 Leitungsqualifiz. begleitend - spezielle Themen

Moderation:
Jens Dunkel, Profilschule der Gemeinde Ascheberg, Ascheberg
Ulrich Kasberg, Albert-Schweitzer-Schule, Recklinghausen
Dr. Volker Krobisch, Gymnasium Augustinianum, Greven

© IT.NRW, 2013

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